Das Familientreffen

Ich habe leider das Pech, dass meine Familie in ganz Deutschland verstreut ist. Meine Familie ist zwar recht klein, aber dennoch schaffen wir es kaum uns zu treffen. Meine Eltern leben nämlich immer noch in unserer Heimat Düsseldorf. In dieser Stadt bin ich aufgewachsen und hatte eine wunderschöne Kindheit. Meine ältere Schwester hat bereits ihr Jurastudium hinter sich und ist Anwälten in Berlin. Auch mein Bruder wohnt nicht mehr in der Heimat Düsseldorf. Er ist zum studieren nach Heidelberg gezogen. Er studiert Medizin, was schon immer sein Traum war. Schon als kleiner Junge wollte er immer nur Arzt spielen. 🙂

Meine Eltern haben ein kleines Häuschen in Düsseldorf, was sie nach dem Auszug von uns Kindern gekauft haben. Meine Mutter ist Buchhändlerin. Bücher sind schon seit Generationen in unserer Familie verankert. Meine Mutter liebt ihren Beruf und auch meine Großmutter war im Verlagswesen. An mir ist diese Leidenschaft ein wenig vorbeigegangen. Ich setze dann doch lieber auf das heutzutagige Internet. 😉 Mein Vater ist Ingenieur und arbeitet in einem deutschen Großkonzern. Beide stehen kurz vor den 60. Meine Mutter träumt davon, dass wenn sie in Rente geht, Sie ihr erstes Buch schreiben kann. Schon jetzt tüftelt sie an Ideen dafür und sammelt Eindrücke. Ich bin schon sehr gespannt, was daraus wird und ich freue mich schon darauf, ihr Buch euch hier vorstellen zu können. Bis dahin wird allerdings bestimmt noch relativ viel Zeit vergehen.

Da wir so weit verstreut wohnen machen wir mehrmals im Jahr ein Familientreffen in Düsseldorf. Natürlich fahren wir öfters mal zu unseren Eltern, doch nicht allzu oft alle zusammen. So kam es wieder letztes Wochenende dazu, dass ich und alle meine Geschwister nach Düsseldorf aufbrachen. Wie immer war es sehr schön in meiner Heimat! Als ich Richtung nach Hause fuhr kam ich an meiner alten Grundschule vorbei und sah den Spielplatz, zu dem ich immer mit meiner Mutter gegangen war. Tut mir Leid für die Rückblenden, aber bei den Familien treffen werde ich immer sentimental. 🙂 Meine Eltern freuten sich natürlich riesig uns zu sehen! Meine Mutter hatte extra zwei Kuchen gebacken und als wir ankamen war schon alles gedeckt. Ich

Mamas super Kuchen!

kam als letztes in die Runde, da ich den weitesten Weg hatte und recht lange Zug fahren musste. Ich tausche mich viel mit meinen Geschwistern aus. Meine Schwester hatte in der Kanzlei, für die sie arbeitet einen relativ großen Fall. Auch wenn ich quasi kein Wort verstanden habe, da ich mich überhaupt nicht mit Jura auskenne, hat sie uns alles darüber berichtet. Auch mein Bruder hatte viel zu erzählen! Der Arme war gerade mitten in den Prüfungsphasen gewesen, was in dem Fach Medizin natürlich sehr extrem ist. Ich bin schon sehr beeindruckt, dass er ein derart schweres und anspruchsvolles Studium so einfach meistert! Er liebt es, auch wenn er mal an einem Tag 14 Stunden lernen muss. Ich erzählte von meinen Bemühungen ein passendes Bachelor Thema zu finden. Dies war gar nicht leicht, da es zur Zeit sehr viele Informatik Studenten in München gibt, die alle ein Bachelor Thema haben wollen. Daher stehen derzeit nicht viele Arbeiten zu Verfügung, wie es normalerweise der Fall ist.

Doch wir redeten nicht nur über die Arbeit. Mein Bruder hatte gerade eine neue Freundin kennen gelernt und er versprach, sie das nächste Mal mitzubringen. Auch sie studiert Medizin allerdings ein Semester unter ihm. Ich freute mich sehr für meinen Bruder und die Freundin von ihm Klang in der Beschreibung sehr nett! Ich bin schon gespannt darauf sie das Nächste Mal kennen zu lernen.

Da wir alle sehr Politik interessiert sind gab es natürlich auch viele Diskussionen darüber. Wir alle haben eine relativ gleiche politische Meinung, weshalb derartige Diskussionen auch sehr angenehm sind. Ich erzählte von meinem Besuch bei einer Wahlveranstaltung der Spaßpartei „Die Partei„, was alle sehr lustig fanden! Zwar würde ich diese Partei nicht wählen, ich finde sie aber eine nette und witzige Idee, den politischen Diskurs anders zu beleuchten. Wir alle blieben nur einen Tag in Düsseldorf, wobei sich der lange Weg kaum lohnte. Allerdings hatten wir es alle relativ eilig zurück zufahren, da wir ziemlich viel bei uns zu Hause zu tun hatten. Es war uns aber dennoch wichtig mal wieder zusammen zu kommen. Es ist egal wie lange man zusammen bleibt, hauptsache man sieht sich überhaupt mal wieder.

Meine Eltern haben sich sehr über unseren Besuch gefreut. Sie sind schon ziemlich traurig darüber, dass wir so selten zu Hause sind. Aber natürlich freuen Sie sich, dass jeder von uns ziemlich erfolgreich ist, in dem was wir derzeit tuen. Natürlich ist das nächste Treffen schon wieder geplant, worauf ich mich sehr freue. Ich bin auch sehr gespannt auf die Freundin von meinem Bruder, der ja beim nächsten Mal mitbringen will. Zum Bahnhof konnte ich zusammen mit meiner Schwester fahren, da sie um eine ähnliche Zeit ihren Zug hatte. Mein Bruder blieb noch etwas länger bei unseren Eltern, da er den kürzestem Weg hatte und mit seinem Auto da war. Alles in einem war es ein sehr schöner Tag bei meinen Eltern gewesen, auch wenn die langen Zugfahrten etwas genervt haben.

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