Sanierungsarbeiten bei mir zu Hause

Ich wohne zur Zeit in einem Altbau in München. Das Haus ist schon etwas heruntergekommen, weshalb die auch Wohnung recht preiswert war. Dennoch war das Treppenhaus wirklich nicht sehr schön! Nun möchte der Besitzer, um den Wert zu steigern, das Haus sanieren! Ich hoffe mal, dass dann meine Miete nicht sehr viel teurer wird. Die Sanierungsarbeiten nehmen ziemlich viel Zeit ein! Ungefähr ein Jahr lang soll im Haus gewerkelt werden. Das Treppenhaus wird neu gemacht, die Wände, die Eingangstüren und teilweise auch die Fenster. Ich habe Glück und bekomme keine neuen Fenster, das freut mich sehr, da sonst sämtliche Bauarbeiter in meiner Wohnung wären.

Mein derzeitiges hässliches Treppenhaus

 

Auch unser Hausmeister ist ein wenig genervt wegen der Baustellen. Er hat deshalb natürlich auch viel mehr Arbeit. Ab und zu helfe ich ihm mal bei Kleinigkeiten, wenn er mich darum bittet. Ich habe überhaupt kein Problem damit und helfe gerne. Neulich war beispielsweise eine Wasserleitung undicht. Jemand musste in irgendeiner Wohnung die Wasserhähne betätigen, um zu testen, ob das Rohr wieder dicht hält. Unser Hausmeister kommt bei Sowas immer gleich zu mir, da er weiß, dass es ihm da gerne helfe. Im Gegenzug genieße ich natürlich auch viele Vorteile. Wenn mal die Sicherung raus fällt kümmert er sich als aller erstes um eine Wohnung, dass diese wieder Strom hat. Insofern ergänzen wir uns glaube ich ganz gut. Er ist außerdem auch sehr nett!

Die Bauarbeiten sind schon ein wenig anstrengend. Ist es recht laut und ununterbrochen sind Arbeiter im Treppenhaus. Außerdem wird, wenn die Wände gemacht werden, ziemlich viel Staub aufgewirbelt. Dadurch ist die Luft im Treppenhaus recht schlecht geworden. In meiner Wohnung ändert sich aber soweit Nix. Sie müssen nur einmal hinein, um neben meiner Eingangstür meine Videosprechanlage zu installieren. Jede Wohnung bekommt nun so eine. Ich weiß nicht ganz genau wofür, aber es ist bestimmt recht witzig, wenn ich meine Gäste draußen beobachten kann. Ich bekomme nämlich einen recht großen Bildschirm neben die Tür, der mit der Kamera unten am Hauseingang verbunden ist.

Wegen der Renovierung im Haus wurde ich dazu motiviert auch meine eigene Wohnung ein bisschen schöner zu gestalten. Es war wirklich extrem notwendig mal wieder die Wände zu streichen. Diese waren mittlerweile nämlich schon fast grau, da ich die ganze Zeit hin fasse oder Möbel dagegen stehen. Netterweise half mir ein Freund dabei, die Farben zu besorgen, da ich kein Auto, sondern nur einen Motorroller besaß. Der Motor Roller hat zwar eine recht große Box hinten, in die ich dann doch einiges rein bekomme, doch mehrere Kanister Farbe wäre dann doch eindeutig zu viel gewesen. Ich liebe meinen Roller sehr! Es gibt nichts praktischeres in der Stadt. Ich kann an jedem Stau vorbei fahren und das Beste ist, dass ich immer einen Parkplatz finde! In München ist es eine Sisyphos Arbeit einen Parkplatz in der Innenstadt zu finden. Manche suchen bis zu 30 Minuten nach einem. Ich mit meinem Roller stell mich einfach an den Straßenrand. Es gibt nichts praktischeres! Außerdem bekomme ich doch einiges in die Box hinten rein und immerhin zwei Personen können mitfahren.

Das Streichen verlief soweit recht ordentlich! Es war nur nervig alle Möbel mit Zeitungen abzulegen. Ich habe mir in paar Tipps auf folgender Website geholt: https://www.obi.de/ratgeber/wohnen/waende-und-boeden/waende-streichen/  Da mein Freund mir weiterhin half, machte es aber auch irgendwo ein bisschen Spaß. Wir quatschen viel über unser Studium und auch über Politik, über unsere letzten Reisen und über das Musik Festival, welches ich neulich besuchte. Außerdem hörten wir auch ein wenig Musik.

Nach dem Streichen sieht meine Wohnung wieder viel ordentlicher aus! Ich hoffe das kann ich bald auch vom gesamten Haus sagen, wenn die Sanierungen abgeschlossen sind.

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