Festival

Eine Freundesgruppe von mir überredete mich zu einem Musik Festival namens Utopia Island zu fahren. Ehrlich gesagt war ich noch nie auf einem Festival, da ich fand, dass dies immer eher anstrengend als spaßig klang. In Zelten nächtigen, ununterbrochen laute Musik und teils anstrengende Leute. Naja trotzdem konnte ich mich überreden lassen mit zu kommen. Ich hatte einfach Lust mal wieder was mit Freunden zu machen und alles war besser, als faul zu Hause rum zu liegen. Wir mussten ziemlich viele Besorgungen machen. Beispielsweise hatten nur zwei von uns fünf ein Zelt, weshalb wir uns noch eins gekauft haben. Außerdem brauchte man noch einen Gaskocher, Studentenfutter, Bier, Camping Töpfe und vieles, vieles mehr. Wir waren ziemlich schnell ziemlich viel Geld los, doch das ließ uns nicht die Stimmung verderben! Außerdem ging ich noch in einen Baumarkt einen Inverter Stromerzeuger kaufen. Das ist ein ziemlich geniales Gerät, mit dem man ohne Kabel Strom bekommen kann. Gerade beim Camping ist es genial! Zwei Tage, ohne Strom hätte ich wohl kaum ausgehalten. Erst recht nicht, da ich mein Handy, einen kleinen Mini Kühlschrank, diverse Lichter und einen Ventilator dabei hatte. Ohne Strom waren alle Dinge völlig nutzlos gewesen. Später haben sich meine Freunde auch noch mehrmals dafür bedankt, dass ich diese Idee hatte. Ich laß den Tipp, so ein Gerät zu kaufen, bei einem Blogger, der öfters auf Festivals geht. Wir hatten immerhin auch ein paar Sachen schon parat, wie Taschen Messer, Schlafsäcke und der gleichen.

Ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt! Dennoch freute ich mich, da ich gerne neue Musik kennen lerne. Normalerweise höre ich eher Rock, während das Festival auch Hip-Hop und Techno spielte. Mein Freund Alex, den ich überzeugte uns zu begleiten, war auch zum ersten Mal auf einem Festival. Meine vier anderen Freunde waren bereits gefühlte 1000 mal dort gewesen. Sie sagten er sei total cool und würde Mega viel Spaß machen! Naja irgendwie habe ich mich überzeugen lassen. Außerdem ist das Festival direkt neben einem See, in dem man auch schwimmen kann. Das wäre dann natürlich auch was für Alex, der gerne Dinge in der Natur machte.

Um nicht allzu spät zu kommen, fuhren wir schon um 8:00 Uhr mit Alex Mercedes los. Da er ein Geländewagen hatte, hatten wir genug Platz für all unsere Utensilien. Angekommen war es dort schon ziemlich voll! Wir hatten fast Schwierigkeiten einen Platz für unser Zelt zu finden. Wir brauchten locker 1 Stunde, bis wir sie endlich aufgebaut hatten. Als sie dann endlich standen, haben wir aber erst mal gefrühstückt und sind anschließend einmal in den See gehüpft. Das Wasser war gar nicht so kalt und echt entspannend. Leider hatten viele andere auch die Idee ins Wasser zu gehen, weshalb der See ziemlich voll war. Als wir aus dem Wasser heraus kamen, wussten wir auch, was wir vergessen hatten. Ein Seil, um nasse Kleidung aufzuhängen wäre sehr praktisch gewesen. So mussten wir unsere Badehosen auf den Boden legen und hoffen, dass sie möglichst bald trocken werden.

Gegen Mittag begann dann auch die Musik. Wie gingen gleich zum ersten Konzert, wo gerade ein DJ namens Netsky spielte. Auch wenn es nicht ganz meine Musikrichtung ist, war er gar nicht so schlecht! Wir saßen etwas am hinteren Rand und tranken gemütlich ein Bier zusammen. Anschließend wollte ich unbedingt auf das Riesenrad, um mal einen Blick über das Festival Gelände zu bekommen. Das Gelände war nämlich wirklich gigantisch! Auch das es dort ein Riesenrad gab fand ich schon sehr verrückt! Teilweise gab es dort sogar Helikopter Flüge! Diese waren aber natürlich viel zu teuer und wir wollten nicht noch mehr Geld ausgeben. Riesenrad fahren war echt witzig, da ich das schon ewig nicht mehr gemacht habe. Das letzte Mal vielleicht als kleines Kind!

Wir hörten dann bis zum Abend die Musik. Alex und ich hielten uns eigentlich immer etwas weiter hinten, während unsere anderen Freunde bei K.I.Z unbedingt in die erste Reihe wollten. Darauf hatten Alex und ich allerdings weniger Lust, da es dort wirklich voll war.

Der zweite Tag lief ähnlich ab. Wir badeten viel, und hörten der Musik zu. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so Glück.  Es war aber dennoch recht gemütlich. Gegen Nachmittag fuhren wir schon wieder zurück. Wir blieben nicht die ganze Zeit, da wir nicht unbedingt mit allen gleichzeitig losfahren wollten, um einen Stau zu vermeiden. Es war ein sehr aufregendes Wochenende, auch wenn ich es ein wenig verrückt fand. Letztendlich hatten wir aber natürlich alle Spaß und es war schön zusammen gewesen zu sein.

Hier habe ich euch noch mal ein Video rein getan, damit ihr mal sehen könnt, wie es auf dem Festival zu ging.

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