Ein Geburtstagsgeschenk für meinen Onkel

Neulich war ich mal wieder in Düsseldorf. Wie immer traf ich dort mal wieder meine Familie. Diesmal aber aus einem etwas anderen Grund als sonst. Wie gingen auf den Geburtstag meines Onkels Heinz. Ich habe ein sehr enges Verhältnis mit meinem Onkel!

Er ist deutlich jünger als mein Vater. Er ist gerade mal 40 also 17 Jahre jünger als mein Vater. Schon als Kind liebte ich das mit Onkel Heinz zu spielen. Im Gegensatz zu den meisten meiner Familienmitglieder, war auch er eher technisch begabt und fasziniert. Somit war er einer der wenigen, der mit mir in das Technikmuseum ging, Lego baute, oder Maschinen mit Fischertechnik aufstellte. Fischertechnik kennt heutzutage kaum noch jemand. Das war sowas wie Lego, nur dass man coole Maschinen damit bauen konnte. Für meinen Sohn, falls ich mal einen bekommen sollte, werde ich mein altes Fischer Technik auch aufbewahren. Ich weiß gar nicht mehr, ob man das heute noch bekommt.

Als ich 15 war kaufte sich mein Onkel zu meinem Glück einen wundervollen Oldtimer. Einen BMW 1602 und das in einer geilen orangen Farbe. Als er ihn kaufte war er noch in einem furchtbaren Zustand! Er hatte viele Rostlöcher und auch der Motor lief nicht mehr ganz rund. Unfassbar viele Stunden verbrachte er in seiner Garage, um an seinem Auto zu basteln. Meine Tante hatte dafür weniger Verständnis, doch ich liebte es meinem Onkel in der Garage zu assistieren. Sein Traum kam immer näher und schon nach einem Jahr war das Auto wieder fahrbereit. Dennoch verbringt er fast jedes Wochenende damit, sich um seinen BMW zu kümmern. Ich kann diese Liebe wirklich verstehen, da es wirklich ein Traumwagen ist. Auch wenn er nur 90 PS hat, fährt er ziemlich rasant. Das liegt daran, dass die alten Autos kaum was wiegen.

Zu seinem 40. Geburtstag wollte ich ihm daher ein möglichst passendes Geschenk machen. Ein Geschenk, was zu seinem Auto passt. Ich besuchte die BMW Welt in München und suchte nach Assessors. Doch mehr als ein paar

Das ist übrigens die coole BMW Welt in München

coole Schlüssel Anhänger fand ich nicht. Deshalb machte ich mich weiter auf die Suche. Mir fiel wieder ein, wie das einzige, was er nicht selbst, sondern von einer Werkstatt machen ließ, die Unterseite des Autos war. Dort gab es auch verschiedene Rostlücken und er konnte sie nicht verschweißen, da er nicht an die Unterseite des Autos kam. Auch noch heute ist es recht anstrengend, da man das Auto von unten inspizieren muss. Insofern war das perfekte Geschenk eine Hebebühne!

Natürlich war mir klar, dass so eine riesige Anlage für Werkstätten ein Vermögen kosten. Ich habe mich deshalb erst mal im Internet umgesehen. Tatsächlich fand ich eine Seite, die sich eher auf Privatpersonen spezialisiert. Diese bot Hebebühnen an, die recht preisgünstig waren, und die man einfach aufbauen konnte. Eine recht coole Hebebühne, kostete nur unter 200 €. Ich rief sofort mein Bruder an und erzählte ihm von meinem Plan. Auch wenn mein Bruder den Fanatismus meines Onkels seinem Oldtimer gegenüber nicht verstand, wie die meisten, war er mit mir einig, dass dies ein perfektes Geschenk ist. Wir kauften also die Anlage zusammen und sie wurde uns per Post geliefert. Es war ein gigantisch großes DHL Paket, bei dem ich immer noch nicht verstehe, wie es der Bote geschafft hat es zu tragen. Naja, ich war auf jeden Fall sehr glücklich mit dem Geschenk!

Der Geburtstag verlief sehr schön. Wir hatten einen typischen Kaffee Umtrunk und gingen abends noch in ein sehr edles Restaurant in Düsseldorf. Mein Onkel freute sich über alle Geschenke sehr, doch keins fand er so genial, wie das von mir und meinem Bruder. Das war das einzige Geschenk, was sich auf seine Leidenschaft, sein Auto, bezog. Außerdem war es auch einer der wenigen, die wirklich praktisch waren. Meine Mutter schenkte ihm Bücher, mein Vater ein sehr schönes selbst gemachtes Foto Album, meine Schwester einen Gutschein für sein Lieblingslokal und er bekam noch vieles andere. Es war schön mal wieder in der großen Familie zusammen zu sein, da wir normalerweise nur ein Familientreffen mit meinen Geschwistern und meinen Eltern machen. Mit meinem Onkel und meiner Tante war es aber lustiger! Wir hatten uns viel zu erzählen, da ich sie wirklich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Das Highlight war natürlich wieder die Autofahrt zum Restaurant in dem wunderschönen alten BMW. Mein Onkel versprach mir auch, mich mal wieder zum basteln an seinem Auto einzuladen. Nun ist es ja einfacher mit seiner Hebebühne.

Ich freu mich schon sehr an seinem Auto zu bauen und natürlich auch es zu fahren. In so einem Oldtimer unterwegs zu sein, ist schon wirklich was ganz besonderes! Jeder schaut einen an und jeder hat Spaß daran! Außerdem ist der Sound noch richtig knackig! 😀

 

 

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