Das Familientreffen

Ich habe leider das Pech, dass meine Familie in ganz Deutschland verstreut ist. Meine Familie ist zwar recht klein, aber dennoch schaffen wir es kaum uns zu treffen. Meine Eltern leben nämlich immer noch in unserer Heimat Düsseldorf. In dieser Stadt bin ich aufgewachsen und hatte eine wunderschöne Kindheit. Meine ältere Schwester hat bereits ihr Jurastudium hinter sich und ist Anwälten in Berlin. Auch mein Bruder wohnt nicht mehr in der Heimat Düsseldorf. Er ist zum studieren nach Heidelberg gezogen. Er studiert Medizin, was schon immer sein Traum war. Schon als kleiner Junge wollte er immer nur Arzt spielen. 🙂

Meine Eltern haben ein kleines Häuschen in Düsseldorf, was sie nach dem Auszug von uns Kindern gekauft haben. Meine Mutter ist Buchhändlerin. Bücher sind schon seit Generationen in unserer Familie verankert. Meine Mutter liebt ihren Beruf und auch meine Großmutter war im Verlagswesen. An mir ist diese Leidenschaft ein wenig vorbeigegangen. Ich setze dann doch lieber auf das heutzutagige Internet. 😉 Mein Vater ist Ingenieur und arbeitet in einem deutschen Großkonzern. Beide stehen kurz vor den 60. Meine Mutter träumt davon, dass wenn sie in Rente geht, Sie ihr erstes Buch schreiben kann. Schon jetzt tüftelt sie an Ideen dafür und sammelt Eindrücke. Ich bin schon sehr gespannt, was daraus wird und ich freue mich schon darauf, ihr Buch euch hier vorstellen zu können. Bis dahin wird allerdings bestimmt noch relativ viel Zeit vergehen.

Da wir so weit verstreut wohnen machen wir mehrmals im Jahr ein Familientreffen in Düsseldorf. Natürlich fahren wir öfters mal zu unseren Eltern, doch nicht allzu oft alle zusammen. So kam es wieder letztes Wochenende dazu, dass ich und alle meine Geschwister nach Düsseldorf aufbrachen. Wie immer war es sehr schön in meiner Heimat! Als ich Richtung nach Hause fuhr kam ich an meiner alten Grundschule vorbei und sah den Spielplatz, zu dem ich immer mit meiner Mutter gegangen war. Tut mir Leid für die Rückblenden, aber bei den Familien treffen werde ich immer sentimental. 🙂 Meine Eltern freuten sich natürlich riesig uns zu sehen! Meine Mutter hatte extra zwei Kuchen gebacken und als wir ankamen war schon alles gedeckt. Ich

Mamas super Kuchen!

kam als letztes in die Runde, da ich den weitesten Weg hatte und recht lange Zug fahren musste. Ich tausche mich viel mit meinen Geschwistern aus. Meine Schwester hatte in der Kanzlei, für die sie arbeitet einen relativ großen Fall. Auch wenn ich quasi kein Wort verstanden habe, da ich mich überhaupt nicht mit Jura auskenne, hat sie uns alles darüber berichtet. Auch mein Bruder hatte viel zu erzählen! Der Arme war gerade mitten in den Prüfungsphasen gewesen, was in dem Fach Medizin natürlich sehr extrem ist. Ich bin schon sehr beeindruckt, dass er ein derart schweres und anspruchsvolles Studium so einfach meistert! Er liebt es, auch wenn er mal an einem Tag 14 Stunden lernen muss. Ich erzählte von meinen Bemühungen ein passendes Bachelor Thema zu finden. Dies war gar nicht leicht, da es zur Zeit sehr viele Informatik Studenten in München gibt, die alle ein Bachelor Thema haben wollen. Daher stehen derzeit nicht viele Arbeiten zu Verfügung, wie es normalerweise der Fall ist.

Doch wir redeten nicht nur über die Arbeit. Mein Bruder hatte gerade eine neue Freundin kennen gelernt und er versprach, sie das nächste Mal mitzubringen. Auch sie studiert Medizin allerdings ein Semester unter ihm. Ich freute mich sehr für meinen Bruder und die Freundin von ihm Klang in der Beschreibung sehr nett! Ich bin schon gespannt darauf sie das Nächste Mal kennen zu lernen.

Da wir alle sehr Politik interessiert sind gab es natürlich auch viele Diskussionen darüber. Wir alle haben eine relativ gleiche politische Meinung, weshalb derartige Diskussionen auch sehr angenehm sind. Ich erzählte von meinem Besuch bei einer Wahlveranstaltung der Spaßpartei „Die Partei„, was alle sehr lustig fanden! Zwar würde ich diese Partei nicht wählen, ich finde sie aber eine nette und witzige Idee, den politischen Diskurs anders zu beleuchten. Wir alle blieben nur einen Tag in Düsseldorf, wobei sich der lange Weg kaum lohnte. Allerdings hatten wir es alle relativ eilig zurück zufahren, da wir ziemlich viel bei uns zu Hause zu tun hatten. Es war uns aber dennoch wichtig mal wieder zusammen zu kommen. Es ist egal wie lange man zusammen bleibt, hauptsache man sieht sich überhaupt mal wieder.

Meine Eltern haben sich sehr über unseren Besuch gefreut. Sie sind schon ziemlich traurig darüber, dass wir so selten zu Hause sind. Aber natürlich freuen Sie sich, dass jeder von uns ziemlich erfolgreich ist, in dem was wir derzeit tuen. Natürlich ist das nächste Treffen schon wieder geplant, worauf ich mich sehr freue. Ich bin auch sehr gespannt auf die Freundin von meinem Bruder, der ja beim nächsten Mal mitbringen will. Zum Bahnhof konnte ich zusammen mit meiner Schwester fahren, da sie um eine ähnliche Zeit ihren Zug hatte. Mein Bruder blieb noch etwas länger bei unseren Eltern, da er den kürzestem Weg hatte und mit seinem Auto da war. Alles in einem war es ein sehr schöner Tag bei meinen Eltern gewesen, auch wenn die langen Zugfahrten etwas genervt haben.

Ein Geburtstagsgeschenk für meinen Onkel

Neulich war ich mal wieder in Düsseldorf. Wie immer traf ich dort mal wieder meine Familie. Diesmal aber aus einem etwas anderen Grund als sonst. Wie gingen auf den Geburtstag meines Onkels Heinz. Ich habe ein sehr enges Verhältnis mit meinem Onkel!

Er ist deutlich jünger als mein Vater. Er ist gerade mal 40 also 17 Jahre jünger als mein Vater. Schon als Kind liebte ich das mit Onkel Heinz zu spielen. Im Gegensatz zu den meisten meiner Familienmitglieder, war auch er eher technisch begabt und fasziniert. Somit war er einer der wenigen, der mit mir in das Technikmuseum ging, Lego baute, oder Maschinen mit Fischertechnik aufstellte. Fischertechnik kennt heutzutage kaum noch jemand. Das war sowas wie Lego, nur dass man coole Maschinen damit bauen konnte. Für meinen Sohn, falls ich mal einen bekommen sollte, werde ich mein altes Fischer Technik auch aufbewahren. Ich weiß gar nicht mehr, ob man das heute noch bekommt.

Als ich 15 war kaufte sich mein Onkel zu meinem Glück einen wundervollen Oldtimer. Einen BMW 1602 und das in einer geilen orangen Farbe. Als er ihn kaufte war er noch in einem furchtbaren Zustand! Er hatte viele Rostlöcher und auch der Motor lief nicht mehr ganz rund. Unfassbar viele Stunden verbrachte er in seiner Garage, um an seinem Auto zu basteln. Meine Tante hatte dafür weniger Verständnis, doch ich liebte es meinem Onkel in der Garage zu assistieren. Sein Traum kam immer näher und schon nach einem Jahr war das Auto wieder fahrbereit. Dennoch verbringt er fast jedes Wochenende damit, sich um seinen BMW zu kümmern. Ich kann diese Liebe wirklich verstehen, da es wirklich ein Traumwagen ist. Auch wenn er nur 90 PS hat, fährt er ziemlich rasant. Das liegt daran, dass die alten Autos kaum was wiegen.

Zu seinem 40. Geburtstag wollte ich ihm daher ein möglichst passendes Geschenk machen. Ein Geschenk, was zu seinem Auto passt. Ich besuchte die BMW Welt in München und suchte nach Assessors. Doch mehr als ein paar

Das ist übrigens die coole BMW Welt in München

coole Schlüssel Anhänger fand ich nicht. Deshalb machte ich mich weiter auf die Suche. Mir fiel wieder ein, wie das einzige, was er nicht selbst, sondern von einer Werkstatt machen ließ, die Unterseite des Autos war. Dort gab es auch verschiedene Rostlücken und er konnte sie nicht verschweißen, da er nicht an die Unterseite des Autos kam. Auch noch heute ist es recht anstrengend, da man das Auto von unten inspizieren muss. Insofern war das perfekte Geschenk eine Hebebühne!

Natürlich war mir klar, dass so eine riesige Anlage für Werkstätten ein Vermögen kosten. Ich habe mich deshalb erst mal im Internet umgesehen. Tatsächlich fand ich eine Seite, die sich eher auf Privatpersonen spezialisiert. Diese bot Hebebühnen an, die recht preisgünstig waren, und die man einfach aufbauen konnte. Eine recht coole Hebebühne, kostete nur unter 200 €. Ich rief sofort mein Bruder an und erzählte ihm von meinem Plan. Auch wenn mein Bruder den Fanatismus meines Onkels seinem Oldtimer gegenüber nicht verstand, wie die meisten, war er mit mir einig, dass dies ein perfektes Geschenk ist. Wir kauften also die Anlage zusammen und sie wurde uns per Post geliefert. Es war ein gigantisch großes DHL Paket, bei dem ich immer noch nicht verstehe, wie es der Bote geschafft hat es zu tragen. Naja, ich war auf jeden Fall sehr glücklich mit dem Geschenk!

Der Geburtstag verlief sehr schön. Wir hatten einen typischen Kaffee Umtrunk und gingen abends noch in ein sehr edles Restaurant in Düsseldorf. Mein Onkel freute sich über alle Geschenke sehr, doch keins fand er so genial, wie das von mir und meinem Bruder. Das war das einzige Geschenk, was sich auf seine Leidenschaft, sein Auto, bezog. Außerdem war es auch einer der wenigen, die wirklich praktisch waren. Meine Mutter schenkte ihm Bücher, mein Vater ein sehr schönes selbst gemachtes Foto Album, meine Schwester einen Gutschein für sein Lieblingslokal und er bekam noch vieles andere. Es war schön mal wieder in der großen Familie zusammen zu sein, da wir normalerweise nur ein Familientreffen mit meinen Geschwistern und meinen Eltern machen. Mit meinem Onkel und meiner Tante war es aber lustiger! Wir hatten uns viel zu erzählen, da ich sie wirklich schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen habe. Das Highlight war natürlich wieder die Autofahrt zum Restaurant in dem wunderschönen alten BMW. Mein Onkel versprach mir auch, mich mal wieder zum basteln an seinem Auto einzuladen. Nun ist es ja einfacher mit seiner Hebebühne.

Ich freu mich schon sehr an seinem Auto zu bauen und natürlich auch es zu fahren. In so einem Oldtimer unterwegs zu sein, ist schon wirklich was ganz besonderes! Jeder schaut einen an und jeder hat Spaß daran! Außerdem ist der Sound noch richtig knackig! 😀

 

 

Ludwigs Ölofen

Ich habe euch doch neulich erzählt, wie gerne ich eine Wohnung mit einem Kamin hätte! Vielleicht wird das bald sogar Wirklichkeit! Schon als Kind liebte ich unseren kleinen Kamin im Wohnzimmer in unserem Häuschen in Düsseldorf. Auch mein Freund Alex hat einen Kamin, um den ich ihn immer beneide und ich hätte wahnsinnig gerne auch so einen. Doch Wohnungen, in denen ein Kamin verbaut ist, sind gerade in München fast unbezahlbar! Vielleicht kann ich mir aber doch bald einen kaufen.

Naja Ich fange mal von Anfang an an. Ich habe mich mit einem Freund von mir verabredet, mit dem ich schon ewig nichts mehr gemacht habe! Es war Ludwig, den ich auch aus meinem Studium kannte. Er wollte mir bei der Suche nach einer Bachelor Arbeit helfen und deshalb besuchte ich ihn in seiner Wohnung. Er wohnte gar nicht soweit weg von mir, weshalb ich erst recht traurig war, dass wir uns schon so lange nicht mehr gesehen haben. Klar man sieht sich ab und zu in der Uni, doch ein wirkliches Treffen ist es nicht. Als ich also in seine Wohnung kam, hatte er extra für mich einen Kuchen gebacken und Kaffee gekocht. Das war schon fast wie bei einem Familientreffen von mir, wo dies immer meine Mutter übernahm und schon alles fertig hatte, noch bevor wir überhaupt ankamen. 🙂 Wir saßen uns in sein Wohnzimmer seiner kleinen Zweizimmerwohnung. Und siehe da: dort stand ein kleiner Kamin!

Dies war Ludwigs Kamin /Ölofen.

 

Sofort sprach ich Ludwig begeistert darauf an und erzählte ihm, dass ich neulich mit Alex für dessen Kamin Holz sammeln war. Ludwig lachte und meinte ein richtiger Kamin sei das auch nicht. Es war ein so genannter Ölofen. Ein Ölofen heizt, wie der Name bereits sagt, mit Öl. Bei einem derartigen Gerät ging es auch weniger um das Aussehen, als mehr um das heizen. Dies war günstiger als mit einer normalen Heizung. Er meinte seiner hätte nur rund 300€ gekostet. Das ist ein Betrag, den ich auch mal aufbringen könnte. Das Gerät sah trotzdem sehr schön aus! Wir tranken unseren Kaffee dann vor dem Kamin, anstelle vom Esstisch und er half mir bei meinem Studium. Er konnte mir ein paar Anlaufstellen für meine Bachelor Arbeit nennen und mir ein paar Tipps geben.

Außerdem gab er mir seine Unterlagen, die er für seine Suche benutzt hatte. Er hat nämlich letzten Monat eine Bachelor Arbeit erhalten, während ich immer noch auf der Suche nach einer passenden bin. Er studiert allerdings auch ein bisschen was anderes als ich. Während ich Medien Informatik studiere, studiert er mathematisches Informatik. Dieses Fach wäre mir dann doch etwas zu trocken gewesen. Medien Informatik ist da schon spannender. Es beschäftigt sich nämlich teils auch mit dem Programmieren von Games.

Wir kamen dann über unser Studium auf das Thema Digitalisierung. Ludwig hat er einen Freund in einem Dorf, der immer noch kein schnelles Internet hatte! Und das im Jahre 2017: Das muss man sich mal vorstellen. Da ärgerten wir uns auch ein wenig über das Kanzler Duell neulich im Fernsehen. In diesen kamen Themen wie digitale Medien überhaupt nicht zu Wort!

Ich erinnerte mich an einen Beitrag der Satire Sendung „Heute Show“. Diese berichtete über einen Dorfbewohner, der unfassbare 30 km Auto fahren musste, um zum nächsten Computer zu kommen, der mit Highspeed Internet angeschlossen war. Ich meine wie anstrengend muss das sein! Ich hoffe echt, dass sich das in den nächsten Jahren ändert.

Zum Schluss erzählte mir Ludwig noch ein wenig von seinem Aufenthalt in Düsseldorf. Er war dort vor zwei Wochen zum aller ersten mal und es hat Ihm sehr gut gefallen. Er besuchte die typischen Touristen Orte, wie Schloss Jägerhof, den Rheinturm oder das Rathaus. Düsseldorf ist wirklich eine tolle Stadt! Hier könnt iht ein paar Besichtigungstipps finden, wenn ihr mal dort seid: https://www.duesseldorf-tourismus.de/sehenswuerdigkeiten/

Auch wenn ich mit Ludwig mehr gelernt als geplaudert habe, war es trotzdem schön und endlich mal wieder zu sehen. Wir haben auch vor, uns mal wieder öfters zu sehen, was wir ja in der letzten Zeit ein wenig verpennt haben.

Zu Hause suchte ich gleich Seiten heraus, die so Ölofen verkauften. Außerdem fand ich eine praktische Seite, bei der die Ölöfen auch näher beschrieben wurden. Ich verlinkt Sie euch: https://oelofen.org  . Ich glaub das ist echt ein netter Spaß den ich mir mal gönnen sollte. Er würde meine kleine Wohnung bestimmt gemütlicher und aufregender machen! Noch dazu würde ich mir dann endlich den Traum, einen eigenen Kamin zu haben, erfüllen. Naja mehr oder weniger 😉

 

Mein Städtetrip nach Frankfurt

Vor ziemlich genau drei Monaten habe ich einen Freund kennen gelernt. Ich traf Manuell in der LMU Universität in München. Er studierte dort zwar nicht, doch wollte er sich mal andere Universitäten ansehen. Eigentlich studierte er an der Uni von Frankfurt. Wir freundeten uns ziemlich schnell an, nachdem wir ins Gespräch kamen, als er mich fragte, ob ich ihm kurz die Universität zeigen können. Dies tat ich natürlich gern, da ich gerne Kontakte mit neuen Menschen knöpfe. In der LMU gibt es auch wirklich ziemlich viel zu sehen! Beispielsweise das sehr interessante Museum über die weiße Rose. Dies ist eine Gruppe, die während des Nationalsozialismus an der LMU Flugblätter verteilt haben. Viele Merkmale dieser Gruppe sind in der Universität verankert. Der Platz vor der Universität heißt sogar Sophie Scholl Platz.

Ich zeigte ihm aber auch den großen Hörsaal und die Aula. Er war ziemlich begeistert! In der Universität kann man auch viel entdecken. Ich zeigte ihm auch den Computerraum der Informatiker, da ich mich vor allem für digitale Medien interessiere und selbst ein Informatikstudium beschreite.

Wir trafen uns am Abend gleich noch mal. Dieses Mal aber nicht in der Universität, sondern in einer ziemlich coolen Kneipe nahe der Universität. Da Manuell den gleichen Studiengang wie ich hatte, allerdings ein wenig weiter war, konnte er mir ziemlich viel bei meinem Studium helfen. Außerdem konnten wir uns sehr gut leiden, da wir ähnliche Hobbys hatten. Wir beide vereisten sehr gerne oder machten Städtetrips. Dies war auch der Grund, warum Manuell für vier Tage nach München kam. Er wollte sich einfach mal ein paar andere Städte anschauen. An seinem letzten Tag trafen wir uns noch einmal im CADU. Dies ist ein sehr nettes Café direkt gegenüber der LMU Universität. Wir beide waren fast traurig, uns zu trennen, obwohl wir uns nur so kurz kannten. Das lag daran, dass wir wirklich viel voneinander gelernt hatten. Einerseits über das Studium, andererseits haben wir uns über unsere Reisen ausgetauscht. Ich zeigt ihm beispielsweise viele Bilder von meiner letzten Spanien Reise nach Marbella.

Zum Schluss meinte Manuel noch ich müsste ihn unbedingt mal in Frankfurt besuchen, da ich noch nie in Frankfurt war! Natürlich war ich von dem Vorschlag ziemlich begeistert und so bin ich vorletztes Wochenende für zwei Tage nach Frankfurt gefahren. Ich war nicht nur da, um Manuell zu besuchen sondern auch die IAA. Dies ist eine der größten Automessen der Welt! Ich muss zugeben, das ist ziemlich Auto und Motoren begeistert bin. Schon als kleines Kind liebte ist es mich in einen Sportwagen hinein zu setzen und von diesen zu träumen.

Ich durfte in Manuels Gästezimmer übernachten. Es gab ein herzliches Wiedersehen. Gleich bot er mir an die Stadt zu zeigen. Ich muss zugeben Frankfurt ist echt eine interessante und beeindruckende Stadt! Zunächst gingen wir in das Goethe Haus. Dies war ein ziemlich Cooles Museum. Es war ein Haus das eingerichtet war wie aus dem 18. Jahrhundert. Man konnte darin viel über das Leben während dieser Zeit herausfinden. Anschließend fuhren wir auf den Main Tower. Ich war erst etwas genervt, dass die Aussichtsplattform so teuer war (10€), dies war allerdings bei dem genialen Ausblick über Frankfurt sofort vergessen. Ich war fast 200 m hoch und konnte wirklich ganz Frankfurt betrachten! Wenn ihr mal in Frankfurt seid müsst ihr unbedingt da hoch! Anschließend sind wir noch zur Börse gegangen. Die war in einem wunderschönen alten Gebäude und auch einen Besuch wert. Der Tag endete ziemlich schnell und wir gingen abends nur noch etwas essen und später etwas trinken. Manuell und ich hatte wieder viele interessante Gespräche. Auch was das Studium angeht, fanden wir beide neue Themen. Ich bin kurz davor meinen Bachelor zu machen und Manuell konnte mir viele gute Tipps geben, was ich bei meiner Bachelor Arbeit beachten muss. Er ist nämlich kurz davor seinen Master zu machen. Dafür bin ich Ihnen sehr dankbar!

Hier könnt ihr auch mal die Aussicht vom Main Tower genießen:

Am nächsten Tag ging es dann endlich auf die IAA. Dies machte ich alleine, da Manuell meine Leidenschaft zu Autos nicht teilte. Dies machte mir aber nichts aus. Die IAA war wirklich gigantisch! Ich dachte das wären nur 2-3 Messehallen, doch es waren ganze sieben!!! Außerdem waren auch die Außenplätze mit Autos bestückt.

Das aller coolste war der Stand von Land Rover. Dieser war außerhalb der Hallen und man durfte tatsächlich in einem Land Rover sitzen und mit einem Fahrer über einen Gelände-Parkuhr fahren! Ich muss zugeben ich hatte echt Schiss! Doch es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Wir sind 30-prozentige Steigungen hochgefahren und über riesige Felsbrocken gebrettert. Außerdem habe ich eine Probefahrt mit einem Elektromotor Roller gemacht. Ich fahre derzeit eine alte Vespa und ich muss zugeben, dass so ein Elektroroller eine tolle Alternative ist. Das einzige Problem ist natürlich der Preis. Ein so blöder Akku kostet ganze 1000 €! Wenn ein Akku mal kaputt geht, gleicht das gleich einem finanziellen Ruin. Naja dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht. Anschließend habe ich mir natürlich auch noch die ganzen schicken Sportwagen angesehen. Bei Porsche durfte man sich sogar in alle reinsetzen, was bei Lamborghini, Bugatti und Co. nicht ging.

Ich war den ganzen Tag bis 18:00 Uhr auf der Messe und traf mich später noch mit Manuell in einer sehr edlen Bar! Es war die Bar des Luxushotels Hessischer Hof und hieß Jimmys Bar. Es war eine Zigarrenbar und wir beide tranken einen Whisky und raucht und dazu eine Monte Christo. Ich rauche zwar normalerweise nicht, aber diese Bar hat einen einfach dazu verleitet es einmal zu probieren. Auch diese Bar kann ich für jeden Frankfurt Trip empfehlen.

Um 23:00 Uhr ging es dann mit einem Nachtzug zurück nach München. Natürlich hatte die Deutsche Bahn wie immer Verspätung und so kam ich erst 1 Stunde später als geplant in München an. Das war mir aber relativ egal, da ist sehr gut gelaunt von meinem Trip war! Ich komme bestimmt bald mal wieder nach Frankfurt, da die Stadt mich ein wenig verzaubert hat. Außerdem freue ich mich immer wieder Manuell wieder zu sehen, auch wenn wir uns nur seit kurzem kennen, ist der ein richtig enger Freund von mir geworden.

Grillparty

Eine meiner großen Leidenschaft ist es zu grillen. Das war schon immer so. Meine ganze Familie hat es früher geliebt. Als ich noch als Kind in Düsseldorf wohnte, hatten wir einen großen Garten, in dem wir regelmäßig im Sommer gegrillt haben. Meine Mutter kochte immer total lecker Salate, während mein Vater sich um das Fleisch kümmerte. Wir Kinder suchten immer nach Holz, um es dann ins Feuer zu werfen. Auch wenn es vielleicht nicht immer von Nöten war, hat es uns Spaß gemacht. Beim Grillen schmeckt das Fleisch immer viel besser und es ist auch viel mehr Action dabei! Gottseidank sehen dass meine Freunde ähnlich. Deshalb grillen wir meist von März bis Oktober. Manchmal sogar noch später oder noch früher im Jahr. Wir kennen da keine Tabus. Gerade an der Isar, dem Fluss in München, zu grillen ist sehr schön. Dort sind viele Leute, die gerade am Grillen sind und man kann sich mit diesen unterhalten und verständigen oder mal zusammen das Essen teilen. Noch dazu ist die Landschaft an einem Fluss natürlich viel schöner!

In Düsseldorf hatten wir einen sehr großen Weber Grill, der aus Stahl war. Hier in meiner Wohnung in München ist es schon deutlich schwieriger. Wir haben keinen Garten sondern nur einen kleinen Hof. Deswegen habe ich einen recht kleinen Grill, den ich, wenn er nicht in Benutzung ist, in die Wohnung stelle. Es ist so ein Kugelgrill, und auch wenn er klein ist, ist er trotzdem recht cool. Ich habe ihn mal in einem Angebot im Baumarkt gesehen. Das war kurz nach meinem Einzug und er kostete nur 30 €! Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Ich machte oft kleine Grillfeiern im Hof. Da lud ich meine zehn besten Freunde ein und dann aßen wir und tranken Bier. Natürlich mussten wir immer recht leise sein, da der Hof direkt bei den anderen Wohnungen ist, trotzdem hatten wir immer großen Spaß!

Diesmal trotzen wir mal wieder dem kalten Wetter und planten eine neue kleine Party. Diesmal aber nicht bei mir, sondern ein Freund lud uns alle ein. Natürlich war ich mit der Aufgabe versehen worden, das Fleisch zu kaufen, da ich einen sehr guten Metzger kannte. Ich kaufte ziemlich viel, da wir es bei unserer letzten Grillparty im Jahr noch mal richtig krachen lassen wollten. Wobei wer weiß, bestimmt machen wir noch eine im Dezember 😀 .

Als ich bei meinem Freund ankam, waren die meisten schon da. Ich brachte auch einen Sack Kohle mit, was ich mir eindeutig sparen hätte können. Hier kann man Kohle übrigens sogar online kaufen: https://www.paligo.de/festbrennstoffe/kohle/ Er hatte nämlich einen Gasgrill! Ich hatte immer so meine Vorurteile, was einen Gasgrill betrifft. Das ist nichts für Männer 😀 .

Ich sollte mich auch um das Grillen vom Fleisch kümmern, da ich das sonst auch immer machte. Bevor es aber ans kochen ging, ratsche ich mit meinen Freunden. Es waren auch zwei Leute da, die ich noch nicht kannte. Auch sie studiert an der LMU, nämlich Jura und BWL, und sie waren wirklich sehr nett! Ich sprach viel mit Ihnen und wir freundeten uns recht schnell an. Wir hatten auch ähnliche Interessen und interessierten uns alle drei für Politik. Die kommen nun bestimmt auch zu unseren nächsten Grillpartys. Ich werde sie sicherlich einladen, da ich mich gut mit ihnen verstand! Und wer weiß vielleicht sehen wir uns auch mal davor. Mein Freund hatte sie bei einem klassischen Konzert in der Aula der LMU kennen gelernt. Dort spielen öfters Jugend Orchester. Auch ich war mal bei so einem Konzert und war wirklich begeistert! Die Jugendlichen spielten, als wären sie schon Profis! Ihr solltet da auch mal hin gehen, wenn ihr in München wohnt. Hier findet Ihr das Programm dazu: http://www.uni-muenchen.de/aktuelles/veranstaltungen/index.html

Als es ans Grillen ging, musste mir mein Freund helfen, da ich keine Ahnung hatte, wie man so einen Gasgrill zum laufen bringen. Es war aber wirklich einfach! Man musste nur die Leitung aufdrehen und einen Funken entstehen lassen. Das grillen ging so wie immer. Es war allerdings deutlich langweiliger! Gottseidank hatten wir, als ich Kind war, einen Kohlegrill und keinen Gasgrill. Mit einem Gasgrill hätte ich ja nicht so viel Zündel können, wie ich es damals durfte! Es ging auch deutlich schneller, als mit einem Kohlegrill. Das Fleisch war ziemlich schnell durch gebraten. Wir saßen alle auf einer Bierbank, die mein Freund im Keller gefunden hatte. Es war eigentlich echt gemütlich und wir hatten dann doch recht Glück mit dem Wetter und die Sonne kam noch mal zum Vorschein.

Zu Hause erkundigte ich mich mal, was so ein Gasgrill kostet, und was seine Vorteile sind. Dies tat ich auf folgender Website: http://gasbraeter.net  Für unsere Nachbarn wäre es nämlich deutlich besser, wenn wir keinen Grill hätten, der so viel Rauch erzeugt. Ich kann mir ja bis zu meiner nächsten Grillparty überlegen, ob ich mir auch so einen zulegen soll. Ich finde aber Kohlegrill immer noch spannender! Irgendwie macht es mit ihnen auch mehr Spaß und es ist authentischer. Dennoch ist so ein Gasgrill recht praktisch. Naja letztendlich ist der Grill auch nicht so wichtig! Hauptsache man ist mit seinen Freunden an der frischen Luft und genießt das gute Essen.

Urlaub in Starnberg mit einem schnellen Highlight

Da ich nun schon mehrmals erwähnt habe, das ist sehr Motorsport begeistert bin, wollte ich von einem bestimmten Urlaub erzählen.

Für ein Projekt in meinem Studium bildeten wir eine relativ große Gruppe aus Leuten. Insgesamt arbeiteten wir zu fünft an der Programmieren eines bestimmten Logarithmus. Es war wirklich harte Arbeit und es hat mehrere Wochen und viel Schweiß gebraucht. Es hat sich aber gelohnt! Wir bekamen von dem Professor dafür eine Belobigung, denn er war wirklich begeistert! Doch nicht nur unser Projekt hat gute Ergebnisse erzielt, sondern wir haben uns alle auch sehr gut angefreundet. Nach dem Projekt entschlossen wir deshalb zusammen in den Urlaub zu fahren, um ein wenig zu feiern. Natürlich konnten wir uns keine große Reise leisten, da Studenten ja bekanntlich nie viel Geld zu Verfügung haben. Für einen kleinen Trip in das Umland von München reichte es dennoch. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich es an München liebe, dass man so einfach Ausflüge machen kann. Wir fuhren deshalb eine ganze Woche an den Starnberger See. Von einem aus der Gruppe hatten Freunde ein Haus dort, wo wir wohnen durften. Es war ein echt schönes Haus, ziemlich nah am See, mit vier Schlafzimmern. Außerdem gab es einen kleinen Garten, in dem man grillen konnte und eine große Wohnküche, wo man sich abends gemütlich zusammen hinsetzen konnte.

Wir verbrachten die Ferien wirklich sehr schön. Wir mieten uns ein kleines Motorboot und fuhren damit auf die sogenannte Roseninsel. Diese ist traumhaft! König Ludwig hatte dort ein kleines Schloss erbaut, was man heute noch besichtigen kann. Außerdem ist es ein Naturschutzgebiet, weshalb man dort viele Tiere beobachten kann. Wir gingen aber natürlich auch relativ oft schwimmen, obwohl das Wasser auch im Juni sehr kalt war. Aber das machte uns nichts aus.

Den coolsten Programmpunkt machten wir aber eindeutig am Mittwoch! Wir mieten uns alle Motorräder und crusten damit um den Starnberger See und gaben auf der Landstraße mal richtig Gas. Das war wirklich genial! Wir haben uns die Motorräder bei einem Motorradverleih in Starnberg gemietet. Der Typ dort war wirklich extrem

Das hier war mein geiles Gerät

nett und er half uns das passende Motorrad zu finden. Sie hatten aber auch eine große Auswahl an verschiedenen Helmen. Wir wählten alle einen Integralhelm, da diese am sichersten sind, da sie den gesamten Kopf umhüllen. Ich habe auch für meinen Motorroller so einen. Man konnte allerdings auch einen so genannten Chopper Helm wählen. Dieser schützte nur den oberen Teil des Kopfes. Wenn man so schnell fährt ist das zwar etwas unsicher, für meinen Roller zu Hause wäre dies allerdings ziemlich praktisch, da so ein Integralhelm ziemlich warm und schwer ist.

Zu Hause habe ich mich auch mal online über solche Chopper Helme erkundigt. Sie klangen wirklich interessant und waren auch überhaupt nicht teuer. Ich habe mir deshalb einen bestellt und nun habe ich zwei Helme. Das ist auch sehr praktisch, falls mal jemand bei mir hinten mitfahren möchte.

Normalerweise bin ich ja nur meine lahme Vespa gewohnt, weshalb 120 km/h auf einer Harley-Davidson schon ein ganz anders Gefühl waren. Alle bis auf eine besaßen auch den passenden Motorrad Führerschein dafür. Die andere musste hinten bei einem von uns mit draufsetzen. Das störte sie aber weniger, da sie eh zu große Angst gehabt hätte selber zu fahren.

Wie man hier sieht, sind auch nur 13% aller Motorrad Fahrrad weiblich.

 

Die Tour war wirklich genial Ich habe mich sogar schon über einen Kauf eines solchen Motorrades erkundigt. Der Trip hat nämlich wirklich extrem Spaß gemacht! Gerade für mich, wo ich so Geschwindigkeitsbegeistert bin war das ein tolles Erlebnis! Ich mache das bestimmt bald mal wieder vielleicht auch mal mit anderen Freunden.

Zwar war das das Highlight, aber es gab trotzdem noch weitere schöne Tage in Starnberg. Wir machten auch Spaziergänge, unterhielten uns, gingen Kaffeetrinken oder schwimmen. Starnberg ist ein echt netter kleiner Ort und man kann dort auch einfach mal für einen Nachmittag hinfahren, da man von München nur 1 Stunde lang hin braucht.

Ein typischer Samstag

Heute möchte ich euch einfach mal über meinen letzten Samstag erzählen, den ich als ziemlich typisch bezeichnen würde. Morgens bin ich wie immer am Wochenende um 8:00 Uhr aufgestanden und habe erst mal Sport gemacht. Ich liebe es morgens zu joggen, nur im Winter kann ich mich nicht wirklich dazu aufraffen. Ich habe aber auch Hanteln zu Hause, mit denen ich morgens ein wenig trainieren kann. Gerade im Winter bin ich auf diese angewiesen. Nach dem Sport habe ich mich frisch gemacht und bin in ein nettes Café frühstücken gegangen. In das Café gehe sehr oft, da ich es so gemütlich finde und die Kuchen dort so gut schmecken. Außerdem kenne ich mittlerweile sämtliche Kellner und auch einige Stammgäste. Dadurch komme ich oft in ein Gespräch, was ich immer sehr gern habe. Während der Wahlphase konnte ich auch verschiedene Politische Diskussionen führen. Das war sehr interessant weil dieses Café ein breites Publikum besuchte. Von CSU über die Linke bis zu den Grünen waren alle Parteien vertreten.

Nachdem morgen Kaffee und dem Frühstück im Café bin ich erst mal wieder nach Hause gegangen. Ich musste noch ein wenig für die Uni tun, bevor ich mich mit einem Freund traf. Mein Freund Alex ist relativ vermögend und hat daher eine ziemlich große und schöne Wohnung in Schwabing. Das ist ein ziemlich zentrales Stadtviertel in München. Seine Wohnung ist so groß, dass sie sogar einen Kamin hat. Ich finde Kamine etwas ganz tolles! Ich liebe es vor ihnen zu sitzen, zu reden oder Musik zu hören. Schon als kleines Kind habe ich dies gerne gemacht. Wir hatten in unserem kleinen Haus in Düsseldorf einen Kamin im Wohnzimmer, worum sich meist die ganze Familie versammelt. Später einmal will ich unbedingt mal wieder eine Wohnung mit einem Kamin haben. Mal schauen ob ich so eine finde. Naja, auf jeden Fall braucht mein Freund immer Holz für seinen Kamin. Er ist ein ziemlicher Naturbursche und liebt es in Wäldern zu spazieren oder in einen Nationalpark zu gehen. Daher würde er auch niemals Feuerholz irgendwo kaufen. Natürlich geht er es selbst sammeln! Das hat auch einen weiteren Vorteil, da er einen Hund hat, so kann er dies gleich mit einem Spaziergang verbinden. Sein Hund liebt es auch immer in den Wald zu gehen, da er sich dort richtig austoben kann. Ich finde es manchmal etwas schwierig in einer Stadt einen Hund zu halten, da er dann meist zu wenig Auslauf hat. Bei meinem Freund Alex ist das was anderes. Er geht so oft wandern und so oft in Wälder, dass dies kein Problem darstellt. Ich mache gerne Wanderungen, weshalb ich ihn mal fragte ob ich mitkommen darf. Dies war natürlich kein Problem!

Gegen Mittag machte ich mich deshalb auf den Weg zu ihm nach Schwabing, wo aus er mit seinem Mercedes mit mir in den Wald fuhr. Er hatte einen recht großen Geländewagen, weshalb es kein Problem war über Gelände zu fahren.

München ist in dieser Hinsicht eine wirklich tolle Stadt! Nach nur kurzer Zeit Autofahren ist man mitten in der Natur! Egal ob in den Bergen, in einem Dorf, an einem See, oder im Wald. Man hat eine riesige Auswahl, wenn man mal einen Ausflug machen möchte. Auf dieser Seite lass ich mich immer inspirieren: http://www.muenchen.de/freizeit/tipps-ausflugsziele.html Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Wir entschieden uns für ein bestimmtes Gebiet im bayerischen Wald. Die Fahrt war zwar recht lang, doch genossen wir diese, da wir viele Gespräche führten. Mein Freund war CSU Mitglied, weshalb es mit ihm oft so viele Diskussionen führte, da ist SPD Anhänger war. Allerdings waren wir beide keine extremen Anhänger, weshalb unsere Diskurse immer sachlich blieben. Wir unterhielten uns über die Kanzlerkandidaten und über die Wahl, aber auch über unsere Eltern, den Job und seinen kleinen Hund, den ich wirklich niedlich finde.

Das ist Alex kleiner Hund. Ich habe ewig gebraucht um so ein gutes Foto hinzubekommen.

 

Wir sammelten dann im Wald Holz in einen riesen Sack, den wir zusammen trugen. Natürlich hätten wir nicht soweit fahren müssen, um Holz zu sammeln, doch das fanden wir viel schöner, da der bayerische Wald ein toller Ort ist. Sein Hund genoss diesen großen Spaziergang auch so wie wir. Ich liebe es, Wenn ich mal aus den eigenen vier Wänden heraus komme und daher war ich von unserem Spaziergang auch sehr begeistert. Es ist schön mal wieder Natur Luft geschnuppert zu haben. Alex nahm auch Riesen große Holzklötze mit, weshalb ich ihn fragte, wir er die in seinen Kamin bringen möchte. Er meinte dies wäre kein Problem, da er einen benzinbetriebenen Holzspalter besäße. Ich konnte mir darunter keine Vorstellung machen, doch zeigte er ihn mir als wir wieder zu Hause waren.

Er hatte das Gerät im Keller und es war einfacher zu bedienen als ich gedacht hätte! Dieses Gerät schloss Mann an und ohne Probleme war das größte Holz klein. Es machte fast schon Spaß! 🙂

Da es schon relativ spät war ging ich dann allmählich nach Hause und holte mir auf dem Weg bei meinem Lieblingsitaliener noch eine Pizza zum mitnehmen. Diese verspeiste ich dann vorm Fernseher und klang so einen perfekten Samstag aus. Ich liebe Wochenenden an denen ich Einen Ausflug mache und natürlich erst recht, wenn ich auch einen Freund treffe. Zwar ist die Uni ein wenig zu kurz gekommen, aber es gibt ja gottseidank noch den Sonntag. 😉

Festival

Eine Freundesgruppe von mir überredete mich zu einem Musik Festival namens Utopia Island zu fahren. Ehrlich gesagt war ich noch nie auf einem Festival, da ich fand, dass dies immer eher anstrengend als spaßig klang. In Zelten nächtigen, ununterbrochen laute Musik und teils anstrengende Leute. Naja trotzdem konnte ich mich überreden lassen mit zu kommen. Ich hatte einfach Lust mal wieder was mit Freunden zu machen und alles war besser, als faul zu Hause rum zu liegen. Wir mussten ziemlich viele Besorgungen machen. Beispielsweise hatten nur zwei von uns fünf ein Zelt, weshalb wir uns noch eins gekauft haben. Außerdem brauchte man noch einen Gaskocher, Studentenfutter, Bier, Camping Töpfe und vieles, vieles mehr. Wir waren ziemlich schnell ziemlich viel Geld los, doch das ließ uns nicht die Stimmung verderben! Außerdem ging ich noch in einen Baumarkt einen Inverter Stromerzeuger kaufen. Das ist ein ziemlich geniales Gerät, mit dem man ohne Kabel Strom bekommen kann. Gerade beim Camping ist es genial! Zwei Tage, ohne Strom hätte ich wohl kaum ausgehalten. Erst recht nicht, da ich mein Handy, einen kleinen Mini Kühlschrank, diverse Lichter und einen Ventilator dabei hatte. Ohne Strom waren alle Dinge völlig nutzlos gewesen. Später haben sich meine Freunde auch noch mehrmals dafür bedankt, dass ich diese Idee hatte. Ich laß den Tipp, so ein Gerät zu kaufen, bei einem Blogger, der öfters auf Festivals geht. Wir hatten immerhin auch ein paar Sachen schon parat, wie Taschen Messer, Schlafsäcke und der gleichen.

Ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt! Dennoch freute ich mich, da ich gerne neue Musik kennen lerne. Normalerweise höre ich eher Rock, während das Festival auch Hip-Hop und Techno spielte. Mein Freund Alex, den ich überzeugte uns zu begleiten, war auch zum ersten Mal auf einem Festival. Meine vier anderen Freunde waren bereits gefühlte 1000 mal dort gewesen. Sie sagten er sei total cool und würde Mega viel Spaß machen! Naja irgendwie habe ich mich überzeugen lassen. Außerdem ist das Festival direkt neben einem See, in dem man auch schwimmen kann. Das wäre dann natürlich auch was für Alex, der gerne Dinge in der Natur machte.

Um nicht allzu spät zu kommen, fuhren wir schon um 8:00 Uhr mit Alex Mercedes los. Da er ein Geländewagen hatte, hatten wir genug Platz für all unsere Utensilien. Angekommen war es dort schon ziemlich voll! Wir hatten fast Schwierigkeiten einen Platz für unser Zelt zu finden. Wir brauchten locker 1 Stunde, bis wir sie endlich aufgebaut hatten. Als sie dann endlich standen, haben wir aber erst mal gefrühstückt und sind anschließend einmal in den See gehüpft. Das Wasser war gar nicht so kalt und echt entspannend. Leider hatten viele andere auch die Idee ins Wasser zu gehen, weshalb der See ziemlich voll war. Als wir aus dem Wasser heraus kamen, wussten wir auch, was wir vergessen hatten. Ein Seil, um nasse Kleidung aufzuhängen wäre sehr praktisch gewesen. So mussten wir unsere Badehosen auf den Boden legen und hoffen, dass sie möglichst bald trocken werden.

Gegen Mittag begann dann auch die Musik. Wie gingen gleich zum ersten Konzert, wo gerade ein DJ namens Netsky spielte. Auch wenn es nicht ganz meine Musikrichtung ist, war er gar nicht so schlecht! Wir saßen etwas am hinteren Rand und tranken gemütlich ein Bier zusammen. Anschließend wollte ich unbedingt auf das Riesenrad, um mal einen Blick über das Festival Gelände zu bekommen. Das Gelände war nämlich wirklich gigantisch! Auch das es dort ein Riesenrad gab fand ich schon sehr verrückt! Teilweise gab es dort sogar Helikopter Flüge! Diese waren aber natürlich viel zu teuer und wir wollten nicht noch mehr Geld ausgeben. Riesenrad fahren war echt witzig, da ich das schon ewig nicht mehr gemacht habe. Das letzte Mal vielleicht als kleines Kind!

Wir hörten dann bis zum Abend die Musik. Alex und ich hielten uns eigentlich immer etwas weiter hinten, während unsere anderen Freunde bei K.I.Z unbedingt in die erste Reihe wollten. Darauf hatten Alex und ich allerdings weniger Lust, da es dort wirklich voll war.

Der zweite Tag lief ähnlich ab. Wir badeten viel, und hörten der Musik zu. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so Glück.  Es war aber dennoch recht gemütlich. Gegen Nachmittag fuhren wir schon wieder zurück. Wir blieben nicht die ganze Zeit, da wir nicht unbedingt mit allen gleichzeitig losfahren wollten, um einen Stau zu vermeiden. Es war ein sehr aufregendes Wochenende, auch wenn ich es ein wenig verrückt fand. Letztendlich hatten wir aber natürlich alle Spaß und es war schön zusammen gewesen zu sein.

Hier habe ich euch noch mal ein Video rein getan, damit ihr mal sehen könnt, wie es auf dem Festival zu ging.