Urlaub in Starnberg mit einem schnellen Highlight

Da ich nun schon mehrmals erwähnt habe, das ist sehr Motorsport begeistert bin, wollte ich von einem bestimmten Urlaub erzählen.

Für ein Projekt in meinem Studium bildeten wir eine relativ große Gruppe aus Leuten. Insgesamt arbeiteten wir zu fünft an der Programmieren eines bestimmten Logarithmus. Es war wirklich harte Arbeit und es hat mehrere Wochen und viel Schweiß gebraucht. Es hat sich aber gelohnt! Wir bekamen von dem Professor dafür eine Belobigung, denn er war wirklich begeistert! Doch nicht nur unser Projekt hat gute Ergebnisse erzielt, sondern wir haben uns alle auch sehr gut angefreundet. Nach dem Projekt entschlossen wir deshalb zusammen in den Urlaub zu fahren, um ein wenig zu feiern. Natürlich konnten wir uns keine große Reise leisten, da Studenten ja bekanntlich nie viel Geld zu Verfügung haben. Für einen kleinen Trip in das Umland von München reichte es dennoch. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich es an München liebe, dass man so einfach Ausflüge machen kann. Wir fuhren deshalb eine ganze Woche an den Starnberger See. Von einem aus der Gruppe hatten Freunde ein Haus dort, wo wir wohnen durften. Es war ein echt schönes Haus, ziemlich nah am See, mit vier Schlafzimmern. Außerdem gab es einen kleinen Garten, in dem man grillen konnte und eine große Wohnküche, wo man sich abends gemütlich zusammen hinsetzen konnte.

Wir verbrachten die Ferien wirklich sehr schön. Wir mieten uns ein kleines Motorboot und fuhren damit auf die sogenannte Roseninsel. Diese ist traumhaft! König Ludwig hatte dort ein kleines Schloss erbaut, was man heute noch besichtigen kann. Außerdem ist es ein Naturschutzgebiet, weshalb man dort viele Tiere beobachten kann. Wir gingen aber natürlich auch relativ oft schwimmen, obwohl das Wasser auch im Juni sehr kalt war. Aber das machte uns nichts aus.

Den coolsten Programmpunkt machten wir aber eindeutig am Mittwoch! Wir mieten uns alle Motorräder und crusten damit um den Starnberger See und gaben auf der Landstraße mal richtig Gas. Das war wirklich genial! Wir haben uns die Motorräder bei einem Motorradverleih in Starnberg gemietet. Der Typ dort war wirklich extrem

Das hier war mein geiles Gerät

nett und er half uns das passende Motorrad zu finden. Sie hatten aber auch eine große Auswahl an verschiedenen Helmen. Wir wählten alle einen Integralhelm, da diese am sichersten sind, da sie den gesamten Kopf umhüllen. Ich habe auch für meinen Motorroller so einen. Man konnte allerdings auch einen so genannten Chopper Helm wählen. Dieser schützte nur den oberen Teil des Kopfes. Wenn man so schnell fährt ist das zwar etwas unsicher, für meinen Roller zu Hause wäre dies allerdings ziemlich praktisch, da so ein Integralhelm ziemlich warm und schwer ist.

Zu Hause habe ich mich auch mal online über solche Chopper Helme erkundigt. Sie klangen wirklich interessant und waren auch überhaupt nicht teuer. Ich habe mir deshalb einen bestellt und nun habe ich zwei Helme. Das ist auch sehr praktisch, falls mal jemand bei mir hinten mitfahren möchte.

Normalerweise bin ich ja nur meine lahme Vespa gewohnt, weshalb 120 km/h auf einer Harley-Davidson schon ein ganz anders Gefühl waren. Alle bis auf eine besaßen auch den passenden Motorrad Führerschein dafür. Die andere musste hinten bei einem von uns mit draufsetzen. Das störte sie aber weniger, da sie eh zu große Angst gehabt hätte selber zu fahren.

Wie man hier sieht, sind auch nur 13% aller Motorrad Fahrrad weiblich.

 

Die Tour war wirklich genial Ich habe mich sogar schon über einen Kauf eines solchen Motorrades erkundigt. Der Trip hat nämlich wirklich extrem Spaß gemacht! Gerade für mich, wo ich so Geschwindigkeitsbegeistert bin war das ein tolles Erlebnis! Ich mache das bestimmt bald mal wieder vielleicht auch mal mit anderen Freunden.

Zwar war das das Highlight, aber es gab trotzdem noch weitere schöne Tage in Starnberg. Wir machten auch Spaziergänge, unterhielten uns, gingen Kaffeetrinken oder schwimmen. Starnberg ist ein echt netter kleiner Ort und man kann dort auch einfach mal für einen Nachmittag hinfahren, da man von München nur 1 Stunde lang hin braucht.

Ein typischer Samstag

Heute möchte ich euch einfach mal über meinen letzten Samstag erzählen, den ich als ziemlich typisch bezeichnen würde. Morgens bin ich wie immer am Wochenende um 8:00 Uhr aufgestanden und habe erst mal Sport gemacht. Ich liebe es morgens zu joggen, nur im Winter kann ich mich nicht wirklich dazu aufraffen. Ich habe aber auch Hanteln zu Hause, mit denen ich morgens ein wenig trainieren kann. Gerade im Winter bin ich auf diese angewiesen. Nach dem Sport habe ich mich frisch gemacht und bin in ein nettes Café frühstücken gegangen. In das Café gehe sehr oft, da ich es so gemütlich finde und die Kuchen dort so gut schmecken. Außerdem kenne ich mittlerweile sämtliche Kellner und auch einige Stammgäste. Dadurch komme ich oft in ein Gespräch, was ich immer sehr gern habe. Während der Wahlphase konnte ich auch verschiedene Politische Diskussionen führen. Das war sehr interessant weil dieses Café ein breites Publikum besuchte. Von CSU über die Linke bis zu den Grünen waren alle Parteien vertreten.

Nachdem morgen Kaffee und dem Frühstück im Café bin ich erst mal wieder nach Hause gegangen. Ich musste noch ein wenig für die Uni tun, bevor ich mich mit einem Freund traf. Mein Freund Alex ist relativ vermögend und hat daher eine ziemlich große und schöne Wohnung in Schwabing. Das ist ein ziemlich zentrales Stadtviertel in München. Seine Wohnung ist so groß, dass sie sogar einen Kamin hat. Ich finde Kamine etwas ganz tolles! Ich liebe es vor ihnen zu sitzen, zu reden oder Musik zu hören. Schon als kleines Kind habe ich dies gerne gemacht. Wir hatten in unserem kleinen Haus in Düsseldorf einen Kamin im Wohnzimmer, worum sich meist die ganze Familie versammelt. Später einmal will ich unbedingt mal wieder eine Wohnung mit einem Kamin haben. Mal schauen ob ich so eine finde. Naja, auf jeden Fall braucht mein Freund immer Holz für seinen Kamin. Er ist ein ziemlicher Naturbursche und liebt es in Wäldern zu spazieren oder in einen Nationalpark zu gehen. Daher würde er auch niemals Feuerholz irgendwo kaufen. Natürlich geht er es selbst sammeln! Das hat auch einen weiteren Vorteil, da er einen Hund hat, so kann er dies gleich mit einem Spaziergang verbinden. Sein Hund liebt es auch immer in den Wald zu gehen, da er sich dort richtig austoben kann. Ich finde es manchmal etwas schwierig in einer Stadt einen Hund zu halten, da er dann meist zu wenig Auslauf hat. Bei meinem Freund Alex ist das was anderes. Er geht so oft wandern und so oft in Wälder, dass dies kein Problem darstellt. Ich mache gerne Wanderungen, weshalb ich ihn mal fragte ob ich mitkommen darf. Dies war natürlich kein Problem!

Gegen Mittag machte ich mich deshalb auf den Weg zu ihm nach Schwabing, wo aus er mit seinem Mercedes mit mir in den Wald fuhr. Er hatte einen recht großen Geländewagen, weshalb es kein Problem war über Gelände zu fahren.

München ist in dieser Hinsicht eine wirklich tolle Stadt! Nach nur kurzer Zeit Autofahren ist man mitten in der Natur! Egal ob in den Bergen, in einem Dorf, an einem See, oder im Wald. Man hat eine riesige Auswahl, wenn man mal einen Ausflug machen möchte. Auf dieser Seite lass ich mich immer inspirieren: http://www.muenchen.de/freizeit/tipps-ausflugsziele.html Vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Wir entschieden uns für ein bestimmtes Gebiet im bayerischen Wald. Die Fahrt war zwar recht lang, doch genossen wir diese, da wir viele Gespräche führten. Mein Freund war CSU Mitglied, weshalb es mit ihm oft so viele Diskussionen führte, da ist SPD Anhänger war. Allerdings waren wir beide keine extremen Anhänger, weshalb unsere Diskurse immer sachlich blieben. Wir unterhielten uns über die Kanzlerkandidaten und über die Wahl, aber auch über unsere Eltern, den Job und seinen kleinen Hund, den ich wirklich niedlich finde.

Das ist Alex kleiner Hund. Ich habe ewig gebraucht um so ein gutes Foto hinzubekommen.

 

Wir sammelten dann im Wald Holz in einen riesen Sack, den wir zusammen trugen. Natürlich hätten wir nicht soweit fahren müssen, um Holz zu sammeln, doch das fanden wir viel schöner, da der bayerische Wald ein toller Ort ist. Sein Hund genoss diesen großen Spaziergang auch so wie wir. Ich liebe es, Wenn ich mal aus den eigenen vier Wänden heraus komme und daher war ich von unserem Spaziergang auch sehr begeistert. Es ist schön mal wieder Natur Luft geschnuppert zu haben. Alex nahm auch Riesen große Holzklötze mit, weshalb ich ihn fragte, wir er die in seinen Kamin bringen möchte. Er meinte dies wäre kein Problem, da er einen benzinbetriebenen Holzspalter besäße. Ich konnte mir darunter keine Vorstellung machen, doch zeigte er ihn mir als wir wieder zu Hause waren.

Er hatte das Gerät im Keller und es war einfacher zu bedienen als ich gedacht hätte! Dieses Gerät schloss Mann an und ohne Probleme war das größte Holz klein. Es machte fast schon Spaß! 🙂

Da es schon relativ spät war ging ich dann allmählich nach Hause und holte mir auf dem Weg bei meinem Lieblingsitaliener noch eine Pizza zum mitnehmen. Diese verspeiste ich dann vorm Fernseher und klang so einen perfekten Samstag aus. Ich liebe Wochenenden an denen ich Einen Ausflug mache und natürlich erst recht, wenn ich auch einen Freund treffe. Zwar ist die Uni ein wenig zu kurz gekommen, aber es gibt ja gottseidank noch den Sonntag. 😉

Festival

Eine Freundesgruppe von mir überredete mich zu einem Musik Festival namens Utopia Island zu fahren. Ehrlich gesagt war ich noch nie auf einem Festival, da ich fand, dass dies immer eher anstrengend als spaßig klang. In Zelten nächtigen, ununterbrochen laute Musik und teils anstrengende Leute. Naja trotzdem konnte ich mich überreden lassen mit zu kommen. Ich hatte einfach Lust mal wieder was mit Freunden zu machen und alles war besser, als faul zu Hause rum zu liegen. Wir mussten ziemlich viele Besorgungen machen. Beispielsweise hatten nur zwei von uns fünf ein Zelt, weshalb wir uns noch eins gekauft haben. Außerdem brauchte man noch einen Gaskocher, Studentenfutter, Bier, Camping Töpfe und vieles, vieles mehr. Wir waren ziemlich schnell ziemlich viel Geld los, doch das ließ uns nicht die Stimmung verderben! Außerdem ging ich noch in einen Baumarkt einen Inverter Stromerzeuger kaufen. Das ist ein ziemlich geniales Gerät, mit dem man ohne Kabel Strom bekommen kann. Gerade beim Camping ist es genial! Zwei Tage, ohne Strom hätte ich wohl kaum ausgehalten. Erst recht nicht, da ich mein Handy, einen kleinen Mini Kühlschrank, diverse Lichter und einen Ventilator dabei hatte. Ohne Strom waren alle Dinge völlig nutzlos gewesen. Später haben sich meine Freunde auch noch mehrmals dafür bedankt, dass ich diese Idee hatte. Ich laß den Tipp, so ein Gerät zu kaufen, bei einem Blogger, der öfters auf Festivals geht. Wir hatten immerhin auch ein paar Sachen schon parat, wie Taschen Messer, Schlafsäcke und der gleichen.

Ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt! Dennoch freute ich mich, da ich gerne neue Musik kennen lerne. Normalerweise höre ich eher Rock, während das Festival auch Hip-Hop und Techno spielte. Mein Freund Alex, den ich überzeugte uns zu begleiten, war auch zum ersten Mal auf einem Festival. Meine vier anderen Freunde waren bereits gefühlte 1000 mal dort gewesen. Sie sagten er sei total cool und würde Mega viel Spaß machen! Naja irgendwie habe ich mich überzeugen lassen. Außerdem ist das Festival direkt neben einem See, in dem man auch schwimmen kann. Das wäre dann natürlich auch was für Alex, der gerne Dinge in der Natur machte.

Um nicht allzu spät zu kommen, fuhren wir schon um 8:00 Uhr mit Alex Mercedes los. Da er ein Geländewagen hatte, hatten wir genug Platz für all unsere Utensilien. Angekommen war es dort schon ziemlich voll! Wir hatten fast Schwierigkeiten einen Platz für unser Zelt zu finden. Wir brauchten locker 1 Stunde, bis wir sie endlich aufgebaut hatten. Als sie dann endlich standen, haben wir aber erst mal gefrühstückt und sind anschließend einmal in den See gehüpft. Das Wasser war gar nicht so kalt und echt entspannend. Leider hatten viele andere auch die Idee ins Wasser zu gehen, weshalb der See ziemlich voll war. Als wir aus dem Wasser heraus kamen, wussten wir auch, was wir vergessen hatten. Ein Seil, um nasse Kleidung aufzuhängen wäre sehr praktisch gewesen. So mussten wir unsere Badehosen auf den Boden legen und hoffen, dass sie möglichst bald trocken werden.

Gegen Mittag begann dann auch die Musik. Wie gingen gleich zum ersten Konzert, wo gerade ein DJ namens Netsky spielte. Auch wenn es nicht ganz meine Musikrichtung ist, war er gar nicht so schlecht! Wir saßen etwas am hinteren Rand und tranken gemütlich ein Bier zusammen. Anschließend wollte ich unbedingt auf das Riesenrad, um mal einen Blick über das Festival Gelände zu bekommen. Das Gelände war nämlich wirklich gigantisch! Auch das es dort ein Riesenrad gab fand ich schon sehr verrückt! Teilweise gab es dort sogar Helikopter Flüge! Diese waren aber natürlich viel zu teuer und wir wollten nicht noch mehr Geld ausgeben. Riesenrad fahren war echt witzig, da ich das schon ewig nicht mehr gemacht habe. Das letzte Mal vielleicht als kleines Kind!

Wir hörten dann bis zum Abend die Musik. Alex und ich hielten uns eigentlich immer etwas weiter hinten, während unsere anderen Freunde bei K.I.Z unbedingt in die erste Reihe wollten. Darauf hatten Alex und ich allerdings weniger Lust, da es dort wirklich voll war.

Der zweite Tag lief ähnlich ab. Wir badeten viel, und hörten der Musik zu. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so Glück.  Es war aber dennoch recht gemütlich. Gegen Nachmittag fuhren wir schon wieder zurück. Wir blieben nicht die ganze Zeit, da wir nicht unbedingt mit allen gleichzeitig losfahren wollten, um einen Stau zu vermeiden. Es war ein sehr aufregendes Wochenende, auch wenn ich es ein wenig verrückt fand. Letztendlich hatten wir aber natürlich alle Spaß und es war schön zusammen gewesen zu sein.

Hier habe ich euch noch mal ein Video rein getan, damit ihr mal sehen könnt, wie es auf dem Festival zu ging.